er|zei|gen 〈V. refl.; hat〉 sich zeigen, sich erweisen ● sich dankbar \erzeigen
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er|zei|gen <sw. V.; hat [mhd. erzeigen = dartun, erweisen] (geh.):
1.
a) als Ausdruck seiner Gesinnung, seines Empfindens zuteilwerden lassen, bezeugen:
jmdm. Ehre e.;
b) <e. + sich> jmdm. gegenüber in bestimmter Weise seiner Gesinnung od. Empfindung Ausdruck geben:
sich jmdm. gegenüber dankbar e.
2.
a) als etw. erscheinen lassen, erweisen:
die Peinlichkeit des Vorfalls als unwichtig e.;
b) <e. + sich> sich als etw. erweisen, zeigen:
sich als Gentleman e.
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er|zei|gen <sw. V.; hat [mhd. erzeigen = dartun, erweisen] (geh.): 1. a) als Ausdruck seiner Gesinnung, seines Empfindens zuteil werden lassen, bezeugen: jmdm. Ehre, Vertrauen e.; Die Schwachen sollten einander nicht Verachtung e. (Th. Mann, Krull 169); dass Gott mit diesem Jüngling ein Wunder e. wolle (Lüthi, Es 23); b) <e. + sich> jmdm. gegenüber in bestimmter Weise seiner Gesinnung od. Empfindung Ausdruck geben: sich jmdm. gegenüber dankbar e.; ich will mich euch allezeit dienstbar e. (Hacks, Stücke 16); In der Welt dieser Frauen, ... fremd ... dem Bemühen, sich ritterlich zu e. (Langgässer, Siegel 308). 2. a) als etw. erscheinen lassen, erweisen: dass die vielen Meilen, nunmehr dazwischengelegt, die Peinlichkeit der Eindrücke ... nicht als wesenlos erzeigten (A. Kolb, Daphne 144); b) <e. + sich> sich als etw. erweisen, zeigen: er, ... der sich im Besitz einiger Fortune erzeigt hat, ein paar Monate lang (Bobrowski, Mühle 34).
Universal-Lexikon. 2012.